Geschichtenerzähler

Die anderen

Figuren

Chef-Stephan

Chef-Stephan steht für Verantwortung, Entscheidungen und
den Mut, auch unbequeme Wege zu gehen. Hinter seiner
Rolle verbirgt sich ein Mensch, der täglich zwischen
Erwartungen, Druck und Verantwortung abwägen muss. Er
erinnert daran, dass Führung nicht bedeutet, immer recht zu
haben, sondern den Mut zu besitzen, Verantwortung für
andere zu übernehmen.

Alleswisser-Stephan

Alleswisser-Stephan ist das wandelnde Lexikon des Büros.
Er weiß nicht nur die Antwort auf Alles — er weiß auch, dass
er sie weiß, und das lässt er niemanden vergessen. Unter
der Fassade steckt kein böser Mensch, sondern
jemand, der Verbindung über Kompetenz sucht.

Stephan

Stephan funktioniert. Das ist sein Problem. Er ist der Typ,
der immer verfügbar ist, immer liefert, immer lächelt —
bis es nicht mehr geht. Sein Buch ist keine
Heldengeschichte, sondern ein ehrlicher Blick auf das,
was Burnout wirklich bedeutet: nicht Drama, sondern Stille.

Mama

Mama steht für die stille Revolution der Selbstfürsorge. Sie
hat jahrelang für alle anderen funktioniert — jetzt malt sie
sich buchstäblich raus. Nicht aus der Verantwortung,
sondern in ihr Inneres. Sie ist keine Rebellin, sondern
jemand, der endlich gelernt hat, sich selbst nicht zu
vergessen.

Victoria

Victoria steht für die Rückkehr zu dem Menschen, der
unter Rollen, Erwartungen und Erfolgen verborgen geblieben
ist. Ihre Geschichte handelt nicht vom Scheitern am Stress,
sondern vom Scheitern am Erfolg. Von einem Leben, das
immer schneller wird, bis Geschwindigkeit zur einzigen
Sprache wird, die man noch spricht. Sie zeigt, dass man sich
nicht nur durch Krisen verlieren kann, sondern auch
durch ständiges Funktionieren.

Jugend-Stephan

Jugend-Stephan stammt aus einer Zeit, in der die Zukunft
noch riesig und das Leben erstaunlich wenig sortiert war.
Er ist neugierig, eigensinnig und überzeugt davon, dass
Erwachsene grundsätzlich keine Ahnung haben. Manches
betrachtet er noch naiv, anderes erkennt er überraschend
klar. Er erinnert die älteren Stephans daran, wer sie einmal
waren – und daran, dass nicht jeder verrückte
Traum vernünftig sein muss, um wichtig zu sein.